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Heft 10 – Götter und Barbaren

gr_cover10Matt und Aruula treffen gleich auf zwei neue Völker: die Nordmänner, die sich selbst „Götterschlächter“ nennen – und auf technisch hoch entwickelte, aber extrem anfällige „Bunkermenschen“, die 500 Jahre Evolution hinter sich haben. Diese erforschen die Welt und werden von den Nordmännern abgeschlachtet, die erkannt haben, dass sie die Waffen der „Götter“ für ihre eigenen Kriegszüge nutzen können. Unsere Helden geraten zwischen die Fronten und helfen dabei, Leipzig vor der Vernichtung zu bewahren, doch die Bunkermenschen können sie nicht retten. Immerhin erfährt Matt von einer „Community“ in London. EXTRA: Europakarte

Autor: Jo Zybell
Cover: Fabian Fröhlich
Erschienen: 13.06.2000

Quelle: maddrax.de

 

Rezension von Susanne Picard:

Tja, liebe Nation, heute muss es wieder eine schlechte Rezi geben. 🙂

Denn: Götter und Barbaren hat mich beim Lesen ganz unglaublich gelangweilt. Damals habe ich ihn glaube ich, auch gar nicht zu Ende gelesen… Schande über mich. Ich persönlich hatte damals den Eindruck, als hätten Mike, Jo und die anderen so um den 10. Band rum nicht so wirklich den Plan, wo die Serie denn nun hin soll. Bislang hatte man sich im Interesse des Lesers eher auf einzelne Horrorepisoden verlegt, aber: ScienceFiction musste ja endlich auch mal rein. Eine Maßnahme, die ich per se sehr begrüßt habe.

In Band 10 werden also die „Götter“ eingeführt: die Bunkermenschen, die Nachkommen des glücklichen Teils der Bevölkerung, der sich anno 2012 rechtzeitig vor dem nuklearen Winter verkriechen konnte. (Und nein, es fällt kein Wort darüber, ob sie Abkömmlinge von Joss Whedon sind und vielleicht deshalb Götter sein könnten).

Und nicht nur die Bunkermenschen werden eingeführt, sondern auch die Nordmänner, Pieroo (der ja schließlich zu einer regelmäßigen Gestalt aufgebaut wird, konnte man aber beim Lesen natürlich noch nicht wissen. Wusste Jo sicher auch noch nicht), aber eigentlich geht es im Roman doch wieder nur um das gleiche wie vorher auch schon immer. Matt und Aruula platzen in Kriegshandlungen. Und kaum hat man sie kennengelernt, werden die EWATs, die Fahrzeuge der Expedition, mitsamt den Insassen auch schon wieder vernichtet. Bis auf Commander Eve Carlyle, die zwar zunächst überlebt, aber wegen ihrer Immunschwäche ohne Anzug zum Tod verurteilt ist. Nach äußerst langwierigen Kampfhandlungen trifft Matt dann endlich auf Eve Carlyle und erfährt von ihr nur noch das aktuelle Datum und das sie aus London stammt. Damit hat Matt nun zwei Ziele: erst nach Berlin, um den Rest seiner Truppe zu suchen und dann ab nach London, Bunkermenschen finden und rausfinden, was denn nun seit Band 1 eigentlich los ist.

Das was mich persönlich so gelangweilt hat beim Lesen, ist wirklich, dass man den Eindruck hat, eine Menge Geschichten werden angefangen und nur gaaanz kurz mal gestreift – geschweige denn, zu Ende erzählt (so die namenlose Frau von den 13 Inseln, die Bunkermenschen sowieso und auch den Nordmännern hätten ein paar Hints, dass sie nicht ganz der barbarische Schlägertrupp sind, als der sie scheinen, ganz gutgetan) – und der weitaus größere Rest ist vollkommen uninteressant.

Gut, den Sinn dazu sehe ich voll und ganz ein, schließlich soll nicht zuviel verraten werden und schon gar nicht am Anfang der Episode, aber das drumherum wurde dadurch völlig irrelevant und ein bisserl unmotiviert vielleicht. Dabei schreibt Jo doch echt gute Sachen, siehe Band 50 und 51!! Oder das HC 1!!

Naja, wer im Gegensatz zu mir die Geschehnisse in Laabsisch und um Laabsisch rum interessant fand, den bitte ich herzlichst, mich im Forum aufzuklären.

Cover
Handlung
Gesamt

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